Friends & events

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16.03.2026

Geschäftsführung gesucht

Dormizil EO sucht eine Geschäftsführung in Teilzeit (50 %). Unser Verein engagiert sich in Bozen mit Wohnraumprojekten, Winternachtquartier, Beratungs- und Überbrückungsangeboten für wohnungs- und obdachlose Menschen. Zur Verstärkung des Teams wird eine Person gesucht, die operative Abläufe koordiniert und die Arbeit des Vereins organisatorisch begleitet.
Informationen | Bewerbung: info@dormizil.org

Drei Menschen stehen vor einem Wandbild, auf dem das Wort ‚dormzil‘ in Mosaikbuchstaben steht.

26.09.2025

Neues Zuhause für obdachlose Menschen: „Dormizil Ulli Lerchbaumer“ eröffnet

Es war ein Wettlauf mit der Bauzeit, doch er ist gelungen. Am 26. September wurde im Beisein zahlreicher Unterstützer:innen, Bauleute und politisch Verantwortlicher das neue Dormizil Ulli Lerchbaumer" in der Rittner Straße 25 in Bozen eröffnet. Das Haus konnte dank der Unterstützung von 1.600 Spender:innen aus dem ganzen Land, den 39 Südtiroler Raiffeisenkassen, der Raiffeisen Landesbank sowie vieler Unternehmen und Stiftungen mit Geld- und Materialspenden umgebaut werden. Die Haselsteiner Familien-Privatstiftung stellte das Gebäude für 30 Jahre kostenlos zur Verfügung, die Baukoordination übernahm Pohl Immobilien unter der Leitung von Werner Gurschler kostenlos. Leistbarer Wohnraum rettet Leben und ist für die Gesellschaft günstiger, als Menschen ohne Dach ihrem Schicksal auf der Straße zu überlassen. Im Dormizil Ulli Lerchbaumer finden sich acht Housing-First-Wohnungen für obdachlose Menschen (dormiHOME), eine Übergangswohnung für fünf Personen (dormiTIME), Dusch- und Waschmöglichkeiten für obdachlose Menschen der Stadt (dormiWASH) sowie ein Begegnungs- und Veranstaltungsraum (dormiHUB) als Öffnung hin zur Gesellschaft.

Holztreppe im Rohbau, umgeben von weißen Wänden, Deckenleuchten und Kabeln, kein fertiger Boden

18.09.2025

Ein Haus wird zum Zuhause

Die Bauarbeiten in der Rittner Straße 25 in Bozen stehen vor dem Abschluss. Nun beginnt die Phase, in der aus diesem Gebäude ein Zuhause entstehen soll. Für Menschen, die viele Jahre lang ohne festen Wohnsitz waren, bedeutet das einen Neubeginn. Gemeinsam mit Architektin Birgit Dejaco wählen wir Farben, recycelte Möbel und upcycelte Gegenstände, die Wärme und Geborgenheit vermitteln. So gestalten wir Räume, in denen Menschen sich willkommen fühlen. Danach beginnt die größte Aufgabe: gemeinsam mit Bewohner:innen, Mitarbeiter:innen und Freiwilligen diesen Lebensraum zu füllen, Sicherheit zu geben, Selbstwertgefühl zu stärken und Zukunftsperspektiven aufzubauen. Wir wissen, dass das Zeit braucht und die Unterstützung vieler Menschen erfordert.

Aufnahme eines Baukrans neben einem modernen Mehrfamilienhaus unter Bau. Das Gebäude hat Balkone und große Fenster. Der Himmel ist bewölkt.

27.07.2025

Abbau des Krans in der Rittner Straße 25

Vor einem Jahr und zwei Wochen wurde in der Rittner Straße 25 der Baukran aufgestellt. In dieser Woche hebt er seine letzte Last, dann wird er in einer Nachtaktion abgebaut. Tag für Tag hat er Material nach oben befördert, während Handwerker:innen verschiedener Gewerke am Haus gearbeitet haben. Die Wände bekommen Farbe, die Geländer an den Balkonen auf der Rückseite wurden montiert. In den nächsten Tagen wird die Holztreppe im obersten Stockwerk eingebaut. Dann folgen die Feinarbeiten: Sanitäranlagen werden installiert, Böden verlegt. Das Haus wächst Schritt für Schritt, manchmal mit Verzögerungen, wie sie auf Baustellen fast überall vorkommen. Doch wir bleiben dran und blicken zuversichtlich auf den Herbst. Dann wollen wir die Türen öffnen und das neue Haus für obdachlose und wohnungslose Menschen mit Leben füllen.

Sechs Personen, fünf Frauen und ein Mann, stehen im Gespräch vor einer Hauswand. Es sind mehrere Kinderleitungs im Hintergrund.

05.07.2025

Engagement, Menschenwürde, Augenhöhe

Diese Begriffe fassen zusammen, was elf unserer Vereinsmitglieder am 5. Juli in Brixen erlebt haben. Sie waren auf Projektbesichtigung, wollten voneinander lernen.

Domus im Haus Maria Hueber der Tertiarschwestern, geführt von der Caritas Diözese Bozen-Brixen: Seit 25 Jahren betreibt die Caritas in der Runggadgasse eine Essensausgabe für bedürftige Menschen, rund 30 Personen essen täglich - von Montag bis Sonntag, mittags, machbar mit Freiwilligen, Rückgrat durch die Tertiarschwestern. Domus der Caritas stellt in Brixen außerdem acht Wohnungen zur Verfügung und bietet obdachlosen Menschen zudem Dusch‑ und Waschmöglichkeiten an. Wir gratulieren zu einem Vierteljahrhundert Einsatz und Durchhaltevermögen.

REX – Material und Dinge: Unter der Leitung von Julia Vontavon und unterstützt von einsatzfreudigen Freiwilligen sammelt dieses Projekt im Kasernenareal „Schenoni“ Baumaterialien, Bastelutensilien, Haushaltswaren und andere Gebrauchsgegenstände, um sie durch Recycling und kreative Wiederverwendung im Kreislauf zu halten. Damit setzt REX aktiv ein Zeichen gegen Ressourcenverschwendung - unterstützt von OEW, b*coop, Haus der Solidarität und der Gemeinde Brixen.

Haus der Solidarität “Luis Lintner”
Seit 2002 bietet die Sozialgenossenschaft "Haus der Solidarität" (HdS) Menschen in schwierigen Lebenslagen Wohnraum an, derzeit rund 55 Bewohner:innen aus etwa zwei Dutzend Nationen. Das HdS ist ein „Labor der Menschlichkeit“, wo beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende den Bewohner:innen Sprungbretter in die Gesellschaft ermöglichen. Durch das mehrstöckige Haus geführt hat uns Elisabeth von Lutz. Wir sind beeindruckt von der Vielfalt und dem gelebten Miteinander im Haus. Es war ein Vormittag voller neuer Erkenntnisse, bereichernder Begegnungen und Inspiration. Wir danken den engagierten Menschen in Brixen, die sich Zeit genommen haben, uns an einem Samstag zu empfangen, die mit viel Offenheit und Ehrlichkeit auch über Herausforderungen gesprochen haben. Diese Leuchttürme bereichern die Stadt Brixen. Und wir können für unsere Arbeit in Bozen viel mitnehmen.

Gruppe von acht Leuten, die einen großen Scheck präsentieren.

25.06.2025

Rocken für den guten Zweck

Das Franziskanergymnasium hat mit seinen beiden Abschlusskonzerten erneut ein starkes Zeichen gesetzt: Die Fränzi-Rockband sammelte 1.800 € an Spenden und stellte sie bereits zum zweiten Mal unserem Verein zur Verfügung. In freundschaftlicher Verbundenheit stellten Elmar Streitberger den legendären Streitbergerkeller und Bobo Widmann das Sudwerk im Batzenhäusl als Konzertlocations zur Verfügung – Riesendank auch an sie! Heute besuchte die Band das Dormizil in der Rittner Straße 25. Dort entstehen nach dem Konzept „Housing First“ Unterkünfte für acht ehemals obdachlose Menschen, eine Übergangswohnung für fünf Personen, Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie ein offen buchbarer Eventraum. Der Vereinsvorsitzende Paul Tschigg führte die Gruppe durch das Haus und zeigte ihnen, wo ihre Spende wirkt.

Zwei lachende Männer mit Brillen stehen auf einer Terrasse mit einer modernen schwarzen und weißen Häuser im Hintergrund. Es ist ein sonniger Tag mit blauem Himmel und einigen Wolken.

28.05.2025

Danke Florian Gartner!

Vom 30. April bis 13. Mai 2025 wurde das Designhotel Gartner in Dorf Tirol zum zweiten Mal zur Bühne für große Literatur: Gartners Literatur-"Festi-Wahl“ ging in die zweite Runde. Es bot ein Programm, das Autor:innen, Literaturfans und Interessierte gleichermaßen begeisterte. Hinter diesem Kulturevent steht Florian Gartner, ein kreativer Hotelier, Blogger, Literaturfreund und ein Freiwilliger im Nachtquartier Dormizil. Bereits zum zweiten Mal hat er dieses Festival in seinem Designhotel mit viel Herzblut organisiert und uns im Anschluss die Spendeneinnahmen in Höhe von 2.880 Euro überwiesen. Zu Gast waren Helge Timmerberg (Bon Voyage mit Papas Benz nach Marokko – Piper), Dirk Stermann (Mir geht’s gut, wenn nicht heute, dann morgen – Rowohlt), Benjamin von Stuckrad-Barre, Leon de Winter (Stadt der Hunde – Diogenes), Iris Wolff (Lichtungen – Klett-Cotta), Norman Ohler (Der Zauberberg, die ganze Geschichte – Diogenes)

Fünf Männer in Anzügen und Hemden führen ein Gespräch in einem Raum mit rohem Betonwänden und Baumaterialien, darunter große Rollen Isolierungsmaterial.

14.04.2025

Gemeinsam gegen Obdachlosigkeit

Eine Delegation der Raiffeisenkassen, der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes besuchte die Baustelle des Dormizil in der Rittner Straße 25 in Bozen, ein Wohnprojekt für langzeitobdachlose Menschen. 39 Raiffeisenkassen und die Raiffeisen Landesbank tragen mit 855.000 Euro zur Finanzierung bei. Insgesamt stemmen das Projekt, das 1,4 Millionen Euro kostet, 1.600 Spender:innen und Organisationen aus ganz Südtirol. Robert Zampieri, Direktor des Raiffeisenverbandes Südtirol, unterstrich beim Besuch die Bedeutung dieses Engagements: „Für uns ist klar: Genossenschaftliches Handeln heißt, Verantwortung zu übernehmen über das rein Wirtschaftliche hinaus. Das Dormizil zeigt, wie wir gemeinsam Perspektiven schaffen können für Menschen, die durch alle Raster gefallen sind.“

Innenaufnahme des Nachtquartiers.

10.01.2025

Keine goldene Insel - Der Besuch von SALTO im Nachtquartier Dormizil

Das Video kann hier angeschaut werden: https://salto.bz/de/article/11012025/keine-goldene-insel

Interview: Martin Hanni – Kamera, Ton und Schnitt: Mauro Podini

Sieben Menschen stehen in einer Gruppe in einem Raum mit rohen Wänden und Holzdecke, einige tragen Brillen, alle lächeln.

17.12.2024

Solidarität am Bau: Dormizil feiert mit Firstfeier wichtigen Meilenstein

Handwerk, Engagement und Solidarität beim Bau des Dormizil nach dem Konzept „Housing first“ in der Rittner Straße 25 im Bozen / Pohl Immobilien koordiniert Bau und Materialspenden kostenlos.

Heute fand im Dormizil in der Rittner Straße 25 die Firstfeier statt. Mehr als 40 Handwerker, Planerinnen, Spendende und Unternehmer:innen kamen mit den Vereinsmitgliedern zusammen, um diesen wichtigen Baufortschritt zu feiern. Das Projekt, das ab kommendem Sommer acht obdachlosen und fünf plötzlich wohnungslos gewordenen Menschen in Bozen ein Dach über dem Kopf bietet, wird von vielen Seiten unterstützt – von der Bauleitung über Material- und Wissensspenden bis hin zum persönlichen Engagement. Die Koordination der täglichen Herausforderungen am Bau hat Pohl Immobilien kostenlos übernommen.

Heute Mittag wurde im Dormizil in der Rittner Straße 25 mit der Firstfeier ein bedeutender Baufortschritt gefeiert: Ab kommendem Sommer erhalten dort acht langzeitobdachlose Menschen nach dem Konzept „Housing First“ ein sicheres Zuhause. Zusätzlich entsteht eine Übergangswohnung für fünf Menschen, die plötzlich wohnungslos werden, sowie ein öffentlich nutzbarer Veranstaltungsraum und Dusch- und Waschmöglichkeiten für obdachlose Menschen der Stadt. Die Haselsteiner Familien-Privatstiftung hat dem Verein das Gebäude in der Rittner Straße für 30 Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mehr als 40 Handwerker, Planerinnen und Betriebsinhaber der beteiligten Gewerke nahmen an der gestrigen Feier teil. Pohl Immobilien begleitet die Koordination am Bau kostenlos. Geschäftsführer Hans Martin Pohl erklärte: „Die Begeisterung aller Beteiligten und die konkrete, unmittelbare Hilfe haben mich motiviert, das Projekt zu unterstützen.“ Die Koordination der vielen Gewerke und das Zusammenspiel der Materialspenden seien herausfordernd, aber durch den gemeinsamen Einsatz werde alles möglich. Projektleiter Werner Gurschler, der seit 30 Jahren für Pohl Immobilien tätig ist, bringt seine Erfahrung in das Umbauprojekt ein. „Die größten Herausforderungen liegen darin, mit allen Beteiligten für jede neue Situation die bestmögliche Lösung zu finden“, sagte er. Seine Begeisterung für das Dormizil und das Engagement aller Beteiligten am Bau spiegelte sich gestern in den zahlreichen Gesprächen mit den Unterstützenden wider, die Material, Wissen und Zeit bereitstellen.

Paul Tschigg vom Vorstand des Vereins Dormizil EO erklärte die Ursachen von Obdachlosigkeit. Sie sei oft Folge von Scheidung, Jobverlust, Überschuldung oder gesundheitlichen Problemen. Auch strukturelle Gründe wie fehlender bezahlbarer Wohnraum spielen eine entscheidende Rolle. Maria Lobis, ebenfalls Vorstandsmitglied des Vereins, appellierte: „Es ist wichtig hinzuschauen. Wenn alle einen Beitrag leisten, können wir vieles erreichen.“ Das werde beim Umbau des Dormizil sichtbar und schenke Hoffnung: Neben den vielen engagierten Handwerkern und Betrieben tragen Großspender:innen wie Raiffeisen und mehr als 1.600 weitere Spenderinnen und Spender dazu bei, dass der Umbau des fünfstöckigen Gebäudes finanziert werden kann. Die Vereinsverantwortlichen bedankten sich bei allen Handwerkern, Materialspenderinnen, Technikerinnen und Unterstützern. Die Bauarbeiten liegen im Zeitrahmen, im Juni kommenden Jahres sollen sie abgeschlossen sein.

Mit dem Dormizil in der Rittner Straße 25 entsteht in Bozen nicht nur ein Ort des sicheren Wohnens für acht obdachlose Menschen. Es ist auch ein starkes Zeichen dafür, was durch gemeinsames Engagement möglich wird. Der Verein Dormizil EO führt in der Vintler Straße 9 in Bozen auch ein Winternachtquartier für 24 obdachlose Menschen und begleitet sieben ehemals obdachlose Menschen in verschiedenen Wohnungen in der Landeshauptstadt.

Gruppe von Menschen, die an einem langen Holztisch in einem unge Renovierungsraum essen, mit Speisen, Getränken und Brotschnitten. Einige tragen Arbeitskleidung.
Menschen sitzen an einem langen Holztisch und essen in einem rustikalen Raum mit unvollständigen Wandarbeiten und einer teilweise gedeckten Decke.
Vier Menschen stehen eng zusammen vor einer ungepflegten Wand mit Graffiti. Sie lächeln und tragen Winterkleidung.
Sechs Menschen stehen nebeneinander vor einer grauen Wand mit roten Markierungen.
Ein Baugerüst vor einem mehrstöckigen Gebäude, das mit bunten Bannern und Plakaten bedeckt ist, darunter pinke, grüne und weiße Banner mit Text auf Deutsch, Italienisch und Englisch. Das Gerüst befindet sich an einer Straße.
Zwei handgestrickte Socken mit bunten Streifen, an einem pinken Stoff befestigt, auf einer roten Holzfläche.

12.12.2024

Dormizil erstmals auf dem Solidarischen Weihnachtsmarkt in Bozen

Von Hand und mit Liebe gemacht: Von Freitag, 13. bis Donnerstag, 19. Dezember 2024, nimmt unser Verein Dormizil EO erstmals am Solidarischen Weihnachtsmarkt der Gemeinde Bozen am Bozner Kornplatz teil. Dabei werden hochwertige Stücke angeboten, alle handgemacht. Es berührt, wer alles für Dormizil gezeichnet, gestickt, getöpfert und genäht hat. Stellvertretend für die vielen Künstlerinnen und Handwerker, Hobbybastlerinnen und Kreativen werden vier Persönlichkeiten hervorgehoben:

Die Strickwaren von der 94-jährigen Teresa Irsara aus Wengen im Gadertal stehen für eine besondere Geschichte. Vor einigen Jahren ging ihr der Tod eines jungen obdachlosen Mannes sehr nahe, er war erfroren. Seitdem strickt sie unermüdlich, um die Kälte zu lindern: die der Nacht und die der Gleichgültigkeit. Viele ihrer Handschuhe, Mützen und Socken hat sie schon an die obdachlosen im Nachtquartier Dormizil gespendet. In diesem Jahr werden ihre handgestrickten Stricksachen am Weihnachtsmarkt angeboten.

Der junge Künstler Andreas Rier, dessen Werke in Städten wie Berlin, New York und Paris ausgestellt werden, hat sich auf Materialien wie Glas, Keramik und Holz spezialisiert. Einige seiner Prototypen werden nun auf dem Dormizil-Weihnachtsmarkt angeboten.

Lisa Huber nutzte die Zeit kurz vor der Geburt ihres eigenen „Christkindls“, um Linoldrucke zu erstellen. Mit selbst geschnitzten Stempeln gestaltete sie Karten mit Wintermotiven und filigrane Sterne zum Aufhängen.

Sylvia Pichler begeistert mit ihrem exklusiven Label Zilla. Ihre hochwertigen Taschen sind nicht nur modische Designstücke, sondern auch Ausdruck ihres offenen Herzens. Viele ihrer Zilla-Münztäschchen werden am Markt angeboten. Der gesamte Erlös kommt obdachlosen Menschen zugute.

Ältere Frau sitzt auf einer Couch, umgeben von gefalteten Wollstrickwaren, während sie an einem Strickprojekt arbeitet.
Ein Mann mit Brille und dunkler Kleidung arbeitet an einer Schweißarbeit, bei der eine metallene Struktur erhitzt und geschweißt wird, während herabfallende Funken sichtbar sind.
Weihnachtskarte mit Fuchs, Weihnachtsdekoration, Kerzen, künstliche Beeren, Papierstern, Orange und Zitronenapfel
Fünf Euro Münzen, eine rote Geschenktasche und eine weiße Geschenkpapier-Tasche mit schwarzem Schriftzug liegen auf einem schwarzen Oberflächen.
Eine Frau in einer dunklen Jacke hält ein großes, bunt dekoriertes Modell eines Hauses aus Papier und Pappe und lächelt.

10.12.2024

Weihnachtsfeier mit sozialem Charakter

Es war die Weihnachtsfeier von Raetia, Ex Libris, Albolina Film, der SAAV (Südtiroler Autor:innenvereinigung), dem Studio Delo und dem Museumsverband. Die Feier war bunt, vielfältig und gut besucht. Auch Dormizil war präsent – in Form einer Spendenbox und als Ausdruck der Solidarität mit obdachlosen Menschen. Stefanie Unterthiner, stellvertretende Geschäftsführerin von Ex Libris, hat die Box mit den Spenden ins Dormizil gebracht. Danke!

Ein Gruppenfoto mit drei jungen Frauen, die zusammen posieren und lächeln. Zwei Frauen sind sichtbar, eine in der Mitte und eine rechts. Es sieht nach einem freundlichen Moment aus.

08.12.2024

Jugendliche für soziale Gerechtigkeit

Eine schöne Nachricht am Abend des zweiten Adventsonntags: Das sind Paul Auer, Steffi Alber und Sara Golser. Die drei Jugendlichen aus Lana haben im Frühjahr und Sommer immer wieder das Senior:innenheim in Lana besucht. Dort verbrachten sie mit den älteren Menschen Nachmittage bei Gesellschaftsspielen und organisierten im Dorf Sachspenden für ein Bingospiel, das sie im Altenheim Lorenzerhof veranstalteten. Dabei sind sie auf den Geschmack gekommen: Im Herbst entschieden sie sich, mit eigenen Produkten auf den Flohmarkt zu gehen. Sie fanden Gegenstände im Keller und bei Verwandten, holten Rat bei einer erfahrenen Flohmarktgängerin und wurden aktiv. Auf zwei Flohmärkten in Lana und Terlan verkauften sie mit großem Erfolg Produkte aus zweiter Hand und sammelten 400 Euro. Nach intensiver Recherche entschieden sie, das Geld obdachlosen Menschen und dem Verein Dormizil EO zu spenden. Silvia, die Mutter von Paul, berichtete von diesem Engagement. Mit der eingegangenen Summe können 44 Übernachtungen eines obdachlosen Menschen im Nachtquartier finanziert werden. Wir danken herzlich!

Gruppe von jungen Frauen und Mädchen, die ein Plakat mit der Aufschrift 'DORMELZ SACHSENDE' halten, in einem Raum mit Kunstwerken an der Wand.

07.12. und 11.12.2024

DormiXmas

Immer wieder fragen uns Menschen, wie sie obdachlose Menschen mit Sachspenden unterstützen können. Am Samstag, 7. Dezember und am Mittwoch, 11. Dezember sind Interessierte von 10 bis 12 Uhr zu dormiXmas ins Dormizil in der Vintlerstraße 9 eingeladen. Gerne entgegengenommen werden Fertiggerichte, die in der Mikrowelle erhitzt werden können, Salzgebäck, Konserven, Thunfischdosen, löslicher Kaffee, verpackte Kekse, Äpfel und Mandarinen sowie Socken, Handschuhe, Mützen, Decken, Schlafsäcke und Hygieneartikel wie Zahnpasta, Zahnbürsten, Duschgel und Shampoo. Bekleidung können wir nicht entgegennehmen. Die Waren können gerne als Weihnachtspäckchen abgegeben werden. Bitte fügen Sie in diesem Fall eine Liste mit dem Inhalt des Päckchens bei, damit wir Geschenke passend verteilen können.

Zwei Männer stehen auf einer Bühne bei einer Veranstaltung mit Pflanzen im Hintergrund und einer eleganten Lichterkronleuchte, während sie sprechen. Der Raum ist mit Pflanzen dekoriert und von einem Publikum umgeben.

30.11.2024

„Luce“

Das war ein wunderbarer Lichterabend: Am 30. November trat der international erfahrene Tenor Julian Dionne mit seinem neuen Projekt „Luce“ in der Gärtnerei Schullian auf – begleitet von den Sänger:innen Elisa Venturin, Martina Bortolotto von Haderburg und Daniel Betelle. Gemeinsam präsentierten sie eine beeindruckende Auswahl an Opern, Arien, Popsongs und eigenen Kompositionen. Zahlreiche Gäste unterstützten das Dormizil mit Bar- und Bankspenden. Insgesamt kamen 2.860 Euro zusammen. Ein großer Dank geht an Norbert Pescosta, der von den Herausforderungen obdachloser Menschen berichtete, und an Martina Schullian, die die Künstler:innen in ihre Gärtnerei eingeladen hat.

Ein lächelnder Mann in einem braunen Anzugjacke, weißem Hemd und blauen Jeans steht vor einem modernen Gebäude mit großen Fenstern, die den Sonnenuntergang im Hintergrund reflektieren.

Seit Juli 2024

Danke Hans Martin Pohl und Pohl Immobilien!

Hans Martin Pohl, geschäftsführender Gesellschafter von Pohl Immobilien, unterstützt uns ehrenamtlich beim Umbau des Dormizil in der Rittner Straße 25. Mit technischem Know-how, wertvollen Kontakten und unermüdlichem Einsatz hat er sich für unsere Vision eingesetzt. Seine Motivation: „Die Begeisterung aller Beteiligten und die konkrete Hilfe haben mich motiviert, das Projekt zu unterstützen.“ Besonders am Herzen liegt ihm, das Bewusstsein für Obdachlosigkeit in der Gesellschaft zu stärken. Wir danken Hans Martin Pohl und Pohl Immobilien für diesen einzigartigen Beitrag!

Grafischer Entwurf mit stilisiertem Text für das Festival Transart 2023, vom 13. bis 28. September in Südtirol, Alto Adige, auf aquamarinblauem Hintergrund, mit schwarzen und lilafarbenen, gestapelten Buchstaben und Zahlen.

13.09.2023

Transart

Transart ist ein multidisziplinäres Festival zwischen Musik, Tanz, Performance, Film und bildender Kunst. Gemeinsam mit seinem Publikum entdeckt es zeitgenössische künstlerische Ausdrucksweisen – herausfordernd, poetisch und am Puls der Zeit.
Im vergangenen Jahr hat Transart dormizil in der Rittner Straße bespielt, im Jahr 2023 geht die Zusammenarbeit weiter: Transart holt die Ausstellung „Who’s next?“ auch auf unsere Anregung hin nach Bozen. Es geht bei der Ausstellung um Obdachlosigkeit, Architektur und die Stadt - und wie architektonische Lösungen das Leben Betroffener besser machen können. In der Ausstellung werden zahlreiche Beispiele präsentiert und unterschiedliche Perspektiven auf die realen Umstände von Obdachlosigkeit nachgezeichnet.

Eröffnung von Transart ist am 13.9.2023, die Ausstellung wird am 14.09.2023 eröffnet. Infos:  www.transart.it

Gruppe von Radfahrern und Begleitern, einige mit Helmen, bei einer Veranstaltung im Freien, einige halten rosa Ballons, im Hintergrund ein Café, Bäume und Gebäude.

08.09.2023

8 Freunde

Die acht Freunde sind soeben um 8.08 Uhr auf dem Grieser Platz in Bozen gestartet: Fabio, Franz, Manny, Martin, Ralf, Steve, Thomas und Chicchi wollen in 8 Tagen auf ihren Rädern 888 Kilometer von Bozen nach Split zurücklegen. Split befindet sich in Kroatien in der Region Dalmatien, so ziemlich in der Mitte der Ostküste des Adriatischen Meeres. Der Start ist schon mal gelungen. Einige unserer Vereinsmitglieder begleiten sie auf den ersten Kilometern. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher und Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi haben zum Abschied Glück gewünscht. Auf der Benefizradtour sammeln die acht Männer Spenden für die Südtiroler Sporthilfe Alto Adige und für das dormizil. Vor zwei Jahren haben sie bereits eine ähnliche Benefiztour gemacht. Damals ging es von Bozen nach Neapel. Gute Reise! Und danke!

Mehrere weiße T-Shirts mit pink- und schwarzem Text und Dekoration liegen auf einem Tisch. Das T-Shirt trägt den Schriftzug 'doRMIzIL' und einen Text in Deutsch über Obdachlose Menschen, einen Schlafraum und eine Nachtquartier-Initiative.

08.09.2023

Lauffreude

Wir sind vorbereitet. Beim Südtiroler Firmenlauf - Fit for Business beteiligen sich acht Personen (vier Laufpaare), die für das Dormizil laufen. T-Shirts und Socken sind bereit und unsere Teilnehmenden am Trainieren. Das wird was!

Gruppe von Menschen, größtenteils Frauen, vor einer Holzwand in einer Küche oder einem Restaurant, einige tragen Schürzen.

05.03.2023

Die SVP-Frauen Lana und die Katholische Frauenbewegung Lana haben gemeinsam einen Suppensonntag zugunsten von dormizil veranstaltet. Wir haben die engagierten 20 Frauen besucht und waren beeindruckt vom Einsatz, von der Qualität der Speisen und von der Höhe ihres Spendenschecks.

Drei Personen halten einen riesigen Scheck, der 1500 Euro Spende zeigt. Sie sind in einem Raum mit Wandbildern und Leseecken.

Auch das Franziskanergymnasium hat für Dormizil gespendet. Nach einer Spende für ein warmes Bett im Winter durch die Gymansium-Initiative "Faire Pause" zu Beginn des Schuljahres und der doppelten Spende der Fränzi-Rockband aus dem Erlös ihrer zwei Benefizkonzerte hat auch die Oktava beschlossen, einen Teil des Erlöses aus dem Fränziball dem Team des dormizil zukommen zu lassen. Danke!

Menschen versammeln sich vor einem alten Gebäude mit gelben Wänden und großen Fenstern, während einige auf einem Balkon und Treppen stehen. Es ist ein sonniger Tag, und es gibt bunte Blätter an den Bäumen.

Der 1. April 2023 ganz im Zeichen des dormizil: bei der #summa2023 beim Weingut Lageder in Margreid und beim Flohmarkt auf der Talferpromenade in Bozen. Danke allen Beteiligten!

Gemälde von einer Vase mit hochgewundenen Zweigen und einer Schüssel mit Zitronen, vor einem farbigen, geometrischen Hintergrund, auf pinkem Tisch. Weitere Bilder stehen auf pinkfarbenen Möbeln inmitten von Topfpflanzen.

60 Ölbilder, Aquarelle, Acrylbilder, Hinterglasmalereien und Linolschnitte für den Umbau des dormizil in der Gärtnerei Schullian. Wir danken unserer Freiwilligen Rosmarie Ladurner für ihr Engagement: 30 Südtiroler Hobbymaler*innen und einige namhafte Künstler*innen stellen 60 Kunstwerke verschiedener Größen und Techniken in den Dienst von obdachlosen Menschen und in den Umbau des dormizilAm 18. März 2023 werden die Werke gegen eine Spende in Höhe von einem oder mehreren dormiZiegeln an Interessierte vergeben. Ein verbauter Ziegelstein kostet 30 Euro. Sprachkünstlerin Lene Morgenstern, Dreh- und Angelpunkt der Südtiroler Poetry-Slam-Szene, begleitet durch den Spendentag.

Ein Mann und eine Frau freuen sich mit einem Blumenstrauß, die Frau hält einen kleinen Umschlag in der Hand.

Sigrid Mauroner ist eine junge Künstlerin mit Potenzial. Die 19-Jährige aus Bozen hat sich in den vergangenen Wochen mit vielen Lebensgeschichten von Gästen, Gönner:innen und Freiwilligen des dormizil auseinandergesetzt und dann 5 Lebensgeschichten mit jeweils 5 Bildern zu 5 Bildgeschichten zusammengefügt. Die 5 Bildgeschichten dienen der Bewerbung der 5 Promille der sowieso zu zahlenden Steuern, die jede*r bei der Steuerklärung einem gemeinnützigen Verein widmen kann.

Vier Menschen in einem Raum mit Buchregalen und Dekorationen. Zwei Kinder im Vordergrund tragen Masken, die auf einer Basare oder Ausstellung mit dekorativen Gegenständen und Büchern stehen.

Wir danken Dutzenden Privatpersonen, Betrieben, Vereinen, Gruppen, Köch*innen und Konditor*innen, Gärtner*innen und Schulklassen. Vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit 2022 haben uns viele Menschen grandios unterstützt. Da wurde für dormizil gebastelt und gekocht, gesammelt und eine Challenge veranstaltet. Viele Menschen haben uns Süßes und Salziges, Suppen und Snacks, Obst und Gemüse ins dormizil gebracht. Und sie haben Geld gespendet.

Ein besonderer Dank gilt der Raiffeisenkasse BozenEthical Banking und der Raiffeisen Landesbank Südtirol für großzügige Spenden und Infomaterialien in den Geschäftsstellen. Die Verantwortlichen von BZheartbeat haben einen Wünschebaum in den dormizil-Garten gestellt und eine Spende übergeben. Die Südtiroler Gärtnerinnen und Gärtner haben entschieden, für jeden verkauften Christbaum einen Euro an dormizil zu spenden. Christoph Steiner und sein Team führen in Eppan und Meran „Glücklich“, zwei Stores mit hochwertiger und nachhaltiger Damen- und Herrenmode. Am Black Friday haben sie für jede 100 Euro Warenwert ein Wochenpaket für obdachlose Menschen gespendet: insgesamt 36 Wochenpakete im Wert von 1.764 Euro. Der Flohmarkt in Vahrn vom 4. Dezember war ebenfalls dormizil gewidmet: Zusätzlich zum Erlös von 1.000 Euro spendeten die Ministranten 500 Euro. 

Wir freuen uns sehr über so viel Initiative und Solidarität.

Schuhe, Taschen und Accessoires in einem Schaufenster eines Modegeschäfts, inklusive pinker Handtasche und Stiefeln, mit reflektierenden Fensterspiegel, draußen sichtbaren Gebäuden, Bäumen und Straßen.

BZ Heartbeat unterstützt jedes Jahr ein soziales Projekt, 2022 ist es das Nachtquartier dormizil.
Anlässlich des Internationalen Tags für Toleranz am 16. November wurden Möbel aus dem dormizil in Magenta getaucht, in die Schaufenster gestellt und weisen mit markanten Sätzen und Aussagen von obdachlosen Menschen auf deren Herausforderungen hin.

Am 11. Dezember 2022 beim Adventsumtrunk in der Gärtnerei Schullian können die ausgestellten Möbel gegen eine Spende erworben und damit im dormizil die Energiekosten übernommen werden.

Plakat für das transart22 Festival of Contemporary Culture, Datum vom 07. bis 24. September 2022, gelbe plastische Skulptur im Hintergrund.

Stimmen - Stimmlos
Brunnen der Erinnerung
Am Mittwoch, 21. September 2022 kommt Transart22 von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr ins dormizil, Nachtquartier für obdachlose Menschen, Rittner Straße 25, Bozen.

2018 reiste die russische Sängerin und Komponistin Natalia Pschenitschnikova mit ihrem Aufnahmegerät durch die Ukraine und sprach mit achtzig- bis neunzigjährigen Frauen. Sie fragte sie nach ersten Klangerinnerungen, was oft tief verborgene persönliche Erinnerungen an die Oberfläche treten ließ. In Stimme. Brunnen der Erinnerung versammelt sie diese erstmals und lässt sie durch das gesamte Gebäude des dormizils, Zufluchtsort für Heimatlose, fließen. Angesichts des russischen Angriffskrieges versteht Pschenitschnikova diese Zeugnisse vergangener Zeiten als „Ausdruck tiefer Bewunderung für die Kraft, Warmherzigkeit und seelische Freiheit der Ukrainer*innen“. Sie selbst performt inmitten der vielen Stimmen zusammen mit der ukrainischen Sängerin Viktoriia Vitrenkodas Stück Stimmlos, eine Arbeit über die absolute innere, stimmlose Starre.

Die Boznerin Verena von Lutz hat das dormizil mit ihren farbenfrohen Bildern aufgewertet. Sie schmücken den Aufenthaltsraum, bereichern das Zusammenleben und untermalen hier die Lebensgeschichten von Menschen ohne Dach über dem Kopf.